Ypern Studeienfahrt

Die Schrecken des 1. Weltkrieges vor Ypern


Ypern ist heute mit ca. 35.000 Einwohnern ein kleines, verträumtes, fast idyllisches Städtchen in Westflandern (Region Flandern in Nordbelgien, nahe der französischen Grenze), das hauptsächlich vom Tourismus lebt. Im Mittelalter galt Ypern als eine der schönsten und wichtigsten Städte in Flandern. Geht man durch die Innenstadt so fallen einem zuerst die wunderschönen mittelalterlichen Bauten auf. Doch der Schein trügt. Wie eine schwarze Wolke hängt die Vergangenheit über der Stadt. Während des Ersten Weltkrieges (von 1914 bis 1918) wurde Ypern fast völlig zerstört und war Schauplatz des ersten Giftgasangriffs der Moderne. Bis heute gibt es die sichtbaren Zeugnisse einer halben Million gefallener Soldaten, die nachdenklich stimmen.

Sollten Sie Interesse haben, so nehmen Sie zu uns Kontakt auf. Gerne unterbreiten wir Ihnen ein unverbindliches Angebot für eine ein- oder mehrtägige Studienfahrt. Die Kosten variieren stark aufgrund der Busfahrtkosten sowie die Anzahl der Teilnehmer. Anhand der Studienfahrt des Comenius Gymnasiums Datteln können Sie sich jedoch ein ungefähres Bild von den Kosten und dem bildungspolitischem und historischem Hintergrund machen.


Info Mit I punktKostenbeispiel ab Datteln
50 Teilnehmer: ca. 30 Euro
Reisestecke: Datteln -> Ypern -> Datteln (ca. 800 km)
Dauer der Reise: 1-2 Tage (hier 1 Tagestour)
Eintritte: inklusive
Führung vor Ort: Ja, deutschsprachig
Ziele: Museum "In Flandern Fields",
Soldatenfriedhöfe, Schlachtfeld,
Altstadt (Kathedrale, Tuchhalle, Markt Menenpoort usw.)





Das CGD´s in Ypern. Exkursion der Jahrgangsstufe 12.
Als die Schüler /-innen des Geschichts LK´s am Comenius Gymnasium Datteln den Ersten Weltkrieg behandelten, kam Ypern schnell zur Sprache und der Wunsch nach einer Exkursion an den Ort des Grauens wurde rasch laut.

Am 26. September 2010 werden die drei Geschichtskurse der Jahrgangsstufe 12 Ypern erleben. Auf dem Programm stehen die Besichtigung des Museums “In Flanders Fields“ (nach dem weltberühmten gleichnamigen englischsprachigem Gedicht), der Stadt und ihrer Sehenswürdigkeiten sowie die Schlachtfelder und Soldatenfriedhöfe.

Die Jugendlichen sollen sich sowohl ein Bild von der Geschichte Flanderns und des Ersten Weltkrieges im Allgemeinen verschaffen, aber auch die Sinnlosigkeit des Krieges verstehen lernen.

Planung der Studienfahrt


• Klären Sie vorher, ob mehrere Kurse / stufenübergreifend an der Studienfahrt teilnehmen können

Information der Schülerinnen und Schüler und der Eltern:
• Infobrief an die Eltern verschicken mit Hinweisen zu: Volljährigkeit; Bezuschussung und Programm

Zuschüsse:
• Oftmals können örtlichen Firmen, Institutionen, die Gemeinde oder Kreditinstitute davon überzeugt werden Zuschüsse zu zahlen.

Vorbereitung der beteiligten Schülerinnen und Schüler
• z.B. Vergabe von Referaten


PROGRAMMALTERNATIVEN:
Es kann auch eine mehrtägige Tour gebucht werden.
Besuche anderer Museen können organisiert werden.

Buchtipp: Gaskrieg!: Der deutsche Gasangriff bei Ypern

Die zwei wohl wichtigsten Persönlichkeiten aus Ypern sind wohl Cornelius Jansen (1585–1638), welcher Begründer des Jansenismus und Bischof von Ypern war, sowie Yves Leterme, der 1960 geboren wurde und belgischer Politiker / Ministerpräsiden ist.

Weitere Informationen zu Ypern / Ieper :

Neben dem Museum "In Flanders Fields" sollten sich Besucher das Menenpoort, ein Denkmal der Alliierten zu Ehren der vermissten alliierten Soldaten, welche man bis heute nicht gefunden hat, besuchen. Wird eine Leiche gefunden (was in Ypern öfters passiert) wird versucht mit modernen DNA-Tests eine Übereinstimmung mit den gefallenen Soldaten zu finden. Identifiziert man die Leiche, so wird sie würdevoll begraben und aus der Namensliste beim Menenpoort gestrichen. Auch die große, sehr schöne Tuchhalle (Lakenhal) sollte man besichtigen. Der Bau des Tuchsaals, welcher direkt im Herzen Yperns am Grote Markt, dem Marktplatz der Stadt liegt, begann 1200 und wurde 1300 fertig gestellt. Hat man etwas mehr Zeit, so sollte man sich abends am Menenpoort den "Last Post" anhören. Seit dem 11.November 1929 wird hier von den Ypernern Bläsern, Englischen Truppen und Militärkapellen zum Andenken an die gefallenen Soldaten gespielt. Während der Besatzung Yperns im Zweiten Weltkrieg spielte man den "Last Post" kurzerhand in England, doch schon am Tag der Befreiung, so sagt man, fanden sich Männer die die Zeremonie im umkämpften Ypern wieder aufnahmen.


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